Freiheit und Vorgaben in der Entwicklung – wie uns Delivery-Prinzipien leiten
Wie können Teams gute Software für die Bundesverwaltung entwickeln? Diese Frage ist auch nach über fünf Jahren DigitalService noch nicht abschließend beantwortet. Ministerialbeamte und Entwicklungsteams müssen sich aufeinander einlassen und ein gemeinsames Ziel verfolgen, um hochwertige und nützliche Software-Produkte entwickeln zu können. Hierfür braucht es ein gemeinsames Fundament.
In diesem Beitrag stellen wir unsere Delivery-Prinzipien vor. Diese verwenden wir bei der Entwicklung unserer Software- und Transformationsprojekte. Mit ihnen ermöglichen wir eine einheitliche Arbeitsweise in unseren vielfältigen Projekten. Gleichzeitig schaffen wir mit ihnen Transparenz hinsichtlich unserer Herangehensweise gegenüber unseren Projektpartner:innen in der Bundesverwaltung.
Wie wir Entwicklung beim DigitalService organisieren
Beim DigitalService arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Profilen in interdisziplinären Teams zusammen. Für gewöhnlich sind es Kolleg:innen aus den Disziplinen Design & User-Research, Produktmanagement, Software-Entwicklung und Transformationsmanagement. In unserer Arbeit leben wir unsere Werte und entwickeln entlang des Servicestandards.
Als Bundes-GmbH entwickeln wir digitale Produkte und Services im Rahmen zeitlich befristeter Dienstverträge mit Bundesministerien. Wir realisieren Projekte in Bereichen wie Justiz, Sozialstaat, Steuern und Digitalisierungsinstrumente.
Die vergangenen fünfeinhalb Jahre waren für uns eine Zeit des fortwährenden Lernens. Ein zentrales Thema war die Frage, wie viel Freiheit und wie viele Vorgaben unsere Teams brauchen, um erfolgreich arbeiten zu können. Die im Prozess gewonnenen Erkenntnisse wollten wir als Leitungen der Disziplinen greifbar und damit anschlussfähig machen. Daher setzten wir uns im Frühjahr 2024 mit unserer Chief Product Officer zusammen und erstellten „Delivery-Prinzipien“.
Der Arbeit voraus gingen Bemühungen seitens der Produktmanager:innen, Produktprinzipien zu entwickeln. Gleichzeitig schrieben die Designer:innen an Designprinzipien. Da wir jedoch tagtäglich in interdisziplinären Teams Probleme lösen, war es für uns folgerichtig, übergreifende Leitlinien zu formulieren, die für alle Teams gelten.
12 Delivery-Prinzipien, um einen messbaren Unterschied zu machen
Die Delivery-Prinzipien beschreiben die Grundlagen der interdisziplinären Produktarbeit in unserem besonderen Kontext als Bundes-GmbH. Für uns sind sie das Fundament für ein erfolgreiches Vorgehen.
Als DigitalService entwickeln wir digitale Produkte und Services in Zusammenarbeit mit Bundesbehörden. Durch unser Set-up entstehen spezifische Herausforderungen.
Die Delivery-Prinzipien sind von Erfolgen und Gelingen ebenso informiert wie durch Krisen und Scheitern. Sie sind das Destillat unserer bisherigen Erfahrungen mit Software-Entwicklung und Transformationsarbeit als Teil der Bundesverwaltung. Unseren interdisziplinären Teams und unseren Projektpartner:innen geben sie Orientierung und einen flexiblen Handlungsrahmen.
Da wir kontinuierlich lernen, können die Prinzipien nicht statisch sein. Sie müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Die Delivery-Prinzipien liegen nunmehr in der dritten Version vor. Intern versahen wir die aktuelle Ausgabe mit der Versionsnummer 1.2. Sämtliche vorherigen Versionen haben wir seit 2024 auf GitHub veröffentlicht. Zuweilen referenzierten wir sie bereits in Blogposts.
Im Mai 2024 haben wir intern die erste Version der 12 Delivery-Prinzipien vorgestellt. Einen Monat später wurden sie Teil des Onboardings für alle beim DigitalService Neu-Startenden. Anfang August 2024 nahm sich eine Gruppe von Produktmanager:innen einer ersten Überarbeitung an. Einige Wochen später diskutierten wir sie bei unseren Delivery-Offsites mit Mitarbeitenden aus allen Disziplinen.
1. Jedes Projekt hat ein dediziertes Team
Unser erstes Prinzip ist so simpel, dass es fast trivial ist: jedes Projekt hat ein Team, das sich gemeinsam auf dieses konkrete Projekt fokussiert. In der Privatwirtschaft ist das häufig Standard, da bekannt ist, dass Menschen, die sich mit Fokus und psychologischer Sicherheit einem Thema widmen, schneller zu hochwertigeren Lösungen kommen.
Anfangs war das bei uns zuweilen noch anders. So gab es in den beiden Projekten, die wir im Bereich „Zugang zum Recht“ hatten, noch vor zwei Jahren ein geteiltes Entwicklerteam. Das führte zu vielen Abstimmungsschleifen, Reibungen und auch Unklarheiten. In der Folge beschlossen wir, auch die Entwickler:innen – so wie bereits die Produktmanager:innen, Transformationsmanager:innen und Designer:innen – fest einem der beiden Projekte zuzuordnen. Hierdurch wurde ihr Fokus geschärft und die Arbeit produktiver. Seitdem hat jedes Projekt ein fest zugeordnetes Team.
2. Jedes Team hat eine klare und abgestimmte Aufgaben- und Problemstellung
Auch unser zweites Prinzip ist recht schlicht: Jedes Team muss ganz klar wissen, was seine Aufgabe ist und welches Problem gelöst werden soll. Die Problem- und Aufgabenstellung muss nicht nur intern, sondern vor allem mit unseren Auftraggebern abgestimmt sein. Um Projekte erfolgreich abschließen und gute Produkte initiieren zu können, muss klar sein, was gemacht werden soll und was zugleich ausgeschlossen werden kann oder muss.
Bereits im Anbahnungsprozess stimmen wir uns eng mit potenziellen Projektpartner:innen über Erwartungen und Kommunikationsweisen ab. So stellen wir vor der Vertragszeichnung sicher, dass wir der geeignete Partner für das Projekt sind.
Dieser Austausch endet nicht mit dem Vertragsschluss. Die Entwicklung digitaler Services ist ein dynamischer Lernprozess, bei dem neue Erkenntnisse – etwa aus der Erforschung des Problemraums – fortlaufend Entscheidungen erfordern. Ein kontinuierlicher Abgleich der Ziele und Erwartungen auf Leitungs- und Arbeitsebene ist dafür essenziell.
Im Projekt Servicestandard startete das Projektteam direkt nach Vertragsunterzeichnung mit der Referatsleiterin und dem Referenten in einen Workshop. Darin wurden alle Punkte des zuvor geschlossenen Vertrags hinsichtlich ihrer Priorität und Reihenfolge bearbeitet. Danach starteten wöchentliche Termine mit dem Referenten, monatliche mit der Referatsleiterin und einer pro Quartal mit der Abteilungsleitung.
3. Jedes Team versteht die Beweggründe der Projektpartner:innen
Unser Team besteht größtenteils aus Menschen, die zuvor in der Privatwirtschaft tätig waren. Wir verstehen uns zwar als Teil der Verwaltung, arbeiten jedoch nicht in einer Behörde. Daher kennen wir behördenspezifische Abläufe und die damit einhergehenden Prozesse häufig nur aus zweiter Hand. Umso wichtiger ist es für uns, zu verstehen, weshalb ein bestimmtes Problem für unsere Projektpartner:innen relevant ist. Häufig sind diese Gründe vielschichtig. Nicht alle von ihnen sind auf den ersten Blick sichtbar.
Es ist für uns daher grundlegend, zu verstehen, was unsere Projektpartner bewegt und motiviert. Nur so können wir mit ihnen zusammen gute Lösungen erarbeiten, die abgelöst von der angewandten Methode eine Wirkung entfalten.
4. Jedes Team versucht, die Nutzenden und ihren Kontext zu verstehen
Zu verstehen, wer die Nutzenden eines Angebots sind und welche Umstände und Bedürfnisse sie haben, ist zentral für den Erfolg eines jeden Projekts. Wir müssen diese Dinge frühzeitig in Erfahrung bringen, um nützliche und nutzbare Angebote entwickeln zu können.
Wer die Nutzenden sind und wie wir mehr über ihre Kontexte erfahren, variiert jedoch von Projekt zu Projekt. Daher führen wir stets qualitative und quantitative Daten zusammen. Qualitative Erkenntnisse ergeben sich zum Beispiel aus Vor-Ort-Beobachtungen, Interviews oder Tests mit Nutzenden. Quantitative Datenpunkte erhalten wir aus Webanalyse-Tools oder Feedback von Nutzenden.
In unserer Arbeit an Justiz-Services verbringen die Teams regelmäßig Zeit an Gerichten. Wir beobachten dort Prozesse und Abläufe von Rechtspfleger:innen und testen mit Bürger:innen vor Ort oder bei uns im Büro. Im Rahmen unserer Arbeit an digitalen Identitäten führten wir zusätzlich zu Interviews und Usability-Tests eine quantitative Studie durch. Entsprechend ihrem Themenfeld und der jeweiligen Nutzergruppe finden Teams die passenden Herangehensweisen, um Nutzende und deren Kontexte zu verstehen.
5. Jedes Team definiert vorab Erfolgsmetriken und stimmt diese ab
Bevor wir ein Projekt starten, sprechen wir darüber, woran wir erkennen, dass es erfolgreich ist. Wir legen Ziele fest und definieren Erfolgsmetriken. Zu unseren Standardmetriken gehören die Zufriedenheit der Nutzenden, die Konvertierungsrate sowie die Reichweite des Angebots. Diese sind in Punkt 12 des Servicestandards verbindlich gemacht. Darüber hinaus definieren wir vorab spezifische Metriken für das konkret zu lösende Problem. Hierdurch können wir später erkennen, ob es tatsächlich gelöst oder zumindest vereinfacht wurde.
Bei unserem Projekt „Beratungshilfe“ bewerteten 75 % der Nutzenden die Informationsseiten als hilfreich. Die Abschlussrate des Vorab-Checks liegt bei 90 %. Die wichtigere, produktspezifische Metrik ist jedoch die der sogenannten Zwischenverfügungen. Diese werden ausgestellt, wenn Unterlagen fehlen oder Anträge fehlerhaft ausgefüllt wurden. Bei Papieranträgen liegt die Anzahl der Zwischenverfügungen bei 70 % oder mehr. Bei digital ausgefüllten Anträgen konnte das Team die Rate bereits auf 52 % senken.
6. Jedes Team arbeitet partizipativ mit den Projektpartner:innen
Unsere Projektpartner:innen aus der Bundesverwaltung sind Teil unserer Teams. Wir bezeichnen sie mit ihrer fachlichen Expertise als unsere fünfte Disziplin. Projektpartner:innen nehmen an agilen Formaten wie Daily Standups oder Sprint-Reviews teil. Wenn Workshops oder kollaborative Termine anstehen, arbeiten unsere Teams mit ihnen vor Ort in der jeweiligen Bundesbehörde, in den Räumlichkeiten des DigitalService oder per Videotelefonie. Über digitale Austauschplattformen haben unsere Projektpartner:innen stets Zugriff auf die Zwischenstände der jeweiligen Projekte. Weil sie sich über die Zeit hinweg so sehr als Teil des Teams fühlen, sind sie es zuweilen, die uns daran erinnern, mit einem Sticker einen erreichten Meilenstein festzuhalten.
In einigen Projekten gibt es jenseits der ministerialen Kolleg:innen weitere wichtige Stakeholder, mit denen wir eng zusammenarbeiten. So haben wir mit allen Pilotgerichten für die digitale Rechtsantragstelle eine Vereinbarung getroffen, wonach wir pro Monat 4 Stunden ihrer Zeit in Anspruch nehmen dürfen. Diese nutzen wir, um von Richter:innen neue Antragsstrecken prüfen zu lassen oder vor Ort mit Rechtspfleger:innen veränderte Abläufe zu testen.
7. Jedes Team definiert Rollen, Regeln und Rituale für sich und iteriert diese
Die Aufstellungen und Zusammensetzungen unserer Teams sind unterschiedlich. Oft starten Teams klein und wachsen mit der Zeit. In kleineren Teams sind Rollen oft breiter angelegt. In größeren Teams werden die Aufgaben spezialisierter. Zudem benötigen kleine Teams andere agile Rituale und Formate als größere.
Am Anfang eines neuen Projekts helfen unsere Agile Coaches bei der Rollen- und Aufgabenklärung. Sie unterstützen das Team dabei, das Ziel zu verstehen und daraus angemessene Arbeitsweisen abzuleiten. Unser Vorsatz ist stets, so wenig wie möglich und so viel wie nötig Rituale und Regeln aufzustellen. Dabei orientieren sich unsere Teams an industrieüblichen Frameworks. Unser Elterngeldrechner-Team arbeitet beispielsweise mit Scrum und passt dieses Framework entsprechend der aktuellen Bedarfe flexibel an.
8. Jedes Team findet passgenaue und skalierbare Lösungen für sein Problem
Wir wollen keine singulären Lösungen entwickeln. Zugleich möchten wir sicherstellen, dass unsere Lösungen passgenau zum jeweiligen Problem sind. Daher ist es in unserer Arbeit wichtig, über den Tellerrand des konkreten Projekts hinauszublicken und zu antizipieren, wie sich ein Service im jeweiligen Kontext weiterentwickeln könnte.
Beispielsweise haben wir im Projekt „Digitale Rechtsantragstelle“ eine Servicestrecke konzipiert und gestaltet, die für den konkreten Dienst – die Beantragung von Gerichtskostenbeihilfe – genau passend war. Gleichzeitig sind die verwendeten Komponenten und Module so angelegt worden, dass wir sie für weitere Services wie die Prüfung und Beantragung eines Erbscheins weiterverwenden können. Indem das Team bereits zu Beginn mitgedacht hat, dass es sich hier um ein Puzzlestück eines großen Ganzen handelt, werden die Entwicklungen von Folge-Services auf service.justiz.de weniger aufwendig.
9. Jedes Team verwendet existierende Patterns und Komponenten wieder
Oft existieren zahlreiche Teile eines digitalen Angebots bereits. Sie müssen daher nicht von Grund auf neu entwickelt, sondern lediglich angepasst werden. Entsprechend dem Servicestandard-Punkt 5 „Bestehendes wiederverwenden und Neues gemeinsam gestalten“ prüfen unsere Teams, was sie benötigen und was andernorts bereits vorhanden ist. In unseren Projekten verwenden wir, wo es möglich ist, zentral bereitgestellte Basiskomponenten.
Zur digitalen Feststellung der Identität von Nutzenden integrierte das Team, das an der digitalen Klageeinreichung arbeitet, die BundID sowie die Komponente Mein Justizpostfach. Zugleich setzen wir in immer mehr Projekten das KERN Designsystem ein. Zudem schließen wir identifizierte Lücken und entwickeln ergänzende Design-Patterns, die wiederum von anderen verwendet werden können.
10. Jedes Team arbeitet transparent und nachvollziehbar nach innen und nach außen
Die Teams beim DigitalService arbeiten an höchst unterschiedlichen Fragestellungen und in verschiedenen Set-ups. Zugleich können die Teams viel voneinander lernen. Daher gibt es einen wöchentlichen Termin für alle Mitarbeitenden des DigitalService. Darin stellen die Teams den aktuellen Stand ihrer Arbeit vor. Wenn es nach dem „Show the thing“-Format weitere Rückfragen gibt, koordinieren sich die Teams untereinander oder recherchieren im Intranet. Dort werden Arbeitsstände dokumentiert; zudem sind die Slack-Kanäle aller Projekte für alle Mitarbeitenden offen.
Getreu den Organisationswerten „Trau Dich zu lernen“ und „Arbeite offen“ ist Neugierde erwünscht. Teams sind angehalten, ihre Arbeit auf diesem Blog festzuhalten und bei öffentlichen Veranstaltungen zu sprechen. Zudem haben die meisten unserer Projekte mittlerweile offene Roadmaps, sodass Außenstehende ohne viel Aufwand erfahren können, woran unsere Teams gerade arbeiten.
11. Jedes Team verantwortet Qualität, Risiken, Betriebsmodelle, Sicherheit und Barrierefreiheit
Unsere Projektteams sind für vieles selbst verantwortlich. Dazu gehört die Qualität ihrer Software. Das beinhaltet Sicherheit und Barrierefreiheit. Zugleich sind die Teams nicht auf sich allein gestellt. Durch übergreifend aufgebaute Expertise können sie um Unterstützung bitten, wenn sie eine technische Risikobewertung benötigen oder einen Test auf Barrierefreiheit für einen Online-Service durchführen lassen möchten.
Alle Teams haben zudem die Aufgabe, zu klären, wie die als Projekte entwickelten Produkte und Services mittel- und langfristig tragfähig sein können. Dafür entwickeln sie entsprechende Betriebsmodelle, die der jeweiligen Bundesbehörde helfen, die notwendigen Strukturen aufzubauen.
12. Jedes Team testet und veröffentlicht seinen Arbeitsstand niedrigschwellig, kontinuierlich und häufig
Dieses Prinzip ist in der Privatwirtschaft bereits ein Standard: Der Arbeitsstand wird nicht in einem großen Release gebündelt den Nutzenden gezeigt, sondern kontinuierlich und hochfrequent veröffentlicht. Hierdurch senken wir Risiken und können bereits früh erkennen, ob etwas nicht wie erhofft funktioniert, für Nutzende noch nicht ausreichend gut klappt oder sich trotz Qualitätsprüfung ein Fehler in den Code eingeschlichen hat.
2023 haben wir bei unserem digitalen Produkt „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ das Prinzip des fortlaufenden Veröffentlichens gelebt. Zunächst starteten wir mit einer Identifikationsmöglichkeit und fügten über wenige Wochen zwei weitere Optionen hinzu. Nach dem Brief mit Freischaltcode folgten ELSTER-Zertifikat und Online-Ausweisfunktion. Wir schauten auf Nutzungsdaten und Feedback der Nutzenden, um unsere Weiterentwicklung des Services Woche für Woche anzupassen.
Prinzipien werden erst durchs Anwenden verständlich
Damit Prinzipien keine gedruckten Sätze auf einem gerahmten Poster bleiben, müssen sie fortwährend angewendet werden. Beim DigitalService informieren die Delivery-Prinzipien das Tun der Teams, und das Tun der Teams informiert die Delivery-Prinzipien. Daher werden weitere Blogbeiträge Aspekte unserer Arbeitsgrundsätze näher beleuchten. Durch zusätzliche konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag werden die Leitlinien plastischer und greifbarer. Das ist insbesondere für zukünftige Projektpartner:innen sowie Bewerbende interessant. Denn beide wollen von uns wissen, wie wir unsere Arbeit gestalten.
Die Delivery-Prinzipien beschreiben ein Zielbild. Besonders in kleinen Teams, beispielsweise aus budgetären Gründen, kann die Realität zuweilen abweichen.
Darüber hinaus beobachten wir in der Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Digitaleinheiten, dass sich unsere Herangehensweisen teilweise merklich voneinander unterscheiden. Das macht uns neugierig. Daher suchen wir einen weiteren Austausch über Arbeitsweisen und sind gespannt darauf, von anderen zu hören, welche Grundsätze sie in Digitalisierungsprojekten der Bundesverwaltung verfolgen.
Das neue Poster zu unseren Delivery-Prinzipien ist auf GitHub für alle Interessierten verfügbar.
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